5 Tipps, um Dich an der Tanke vor Corona zu schützen

Nicht jeder kann in den kommenden Wochen auf das Auto verzichten. Wer Auto fährt, muss notgedrungen auch Tanken. Wir haben einige praktische Tipps zusammengefasst, wie Ihr Euch und Eure Mitmenschen ohne viel Aufwand besser schützt.

Das Wichtigste in Kürze:
– Sicherheitsabstand einhalten
– kontaktlos Bezahlen
– (antizyklisch) voll Tanken

Sicherheitsabstand einhalten

Wer diesen Tipp an dieser Stelle zum ersten mal liest, sollte grundsätzlich über seinen Medienkonsum nachdenken. Es soll dennoch nicht unerwähnt bleiben. Lässt sich Kontakt zu anderen Menschen nicht vermeiden, gilt es unbedingt einen Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Das gilt zum einen für die Person an der gegenüberliegenden Zapfsäule und zum anderen vor allem für die Schlange vor der Kasse bzw. das Personal hinter der Kasse.

Kontaktlos bezahlen

Digitale Bezahlmöglichkeiten erlauben es Euch, (unter anderem an der Tankstelle) zu bezahlen, ohne in direkten Kontakt mit dem Personal oder anderen Menschen zu kommen. 

Wer mit EC-, Kredit- oder Tankkarte bezahlt, ist gut beraten, sich nach Nutzung des Terminals bzw. der Eingabe des Pins die Hände zu desinfizieren. Viele NFC-fähige EC-Karten erlauben kontaktlose Zahlungen ohne Pin-Eingabe für Einkäufe unter 25 Euro. Hilfreich für den Supermarkt oder die Drogerie. Aufgrund des Warenwertes an der Tankstelle aber meist nutzlos.

Wer wirklich kontaktlos bezahlen will, nutzt im Shop Dienste wie Apple Pay oder Google Pay oder bezahlt direkt in-App vom Auto aus mit ryd pay.

Bonus: Wer ab und zu auch mal sein Smartphone reinigt, bekommt Sonderpunkte.

Auszug: Wie lange überleben Viren auf Oberflächen?

Die – nur bedingt zufriedenstellende – Antwort lautet: das hängt davon ab. Und: wir wissen es nicht genau. Wir wollen dennoch einen Versuch wagen und die Einschätzung unterschiedlicher Experten zusammenfassen.

Eine US-Studie geht davon aus, dass das Coronavirus bis zu 72 Stunden auf Kunststoff und Edelstahl überlebt. Das sind drei Tage. Auf Pappe und Papier dagegen überlebte das Virus nur bis zu 24 Stunden.

Eine andere Studie der Universitäten Greifswald und der Ruhr-Universität Bochum hat ergeben, dass der Erreger auf Metall, Glas oder Kunststoff bis zu neun Tage überleben könne.

Besteht Ansteckungsgefahr über das Berühren von Gegenständen? Weder die deutsche noch die amerikanische Studie können das bestätigen oder ausschließen. Diese Frage muss noch geklärt werden. Auch wenn laut Robert Koch-Institut bisher keine Fälle bekannt sind, ist es prinzipiell dennoch möglich. Weshalb durchaus Vorsicht geboten ist.

Dieselhandschuhe benutzen

Bis nicht eindeutig geklärt ist, wie lange Viren auf Oberflächen überleben, solltet Ihr auch beim Tankvorgang auf Nummer sicher gehen. Nutzt die kostenlosen Dieselhandschuhe, die Ihr an fast jeder Tankstelle findet. Grundsätzlich dienen Dieselhandschuhe laut Tüv Nord dazu, dass keine Schadstoffe über die Haut in den Körper gelangen. Ihr schlagt also zwei Fliegen mit einer Klatsche (streng genommen schlagt ihr eine kleine Fliege und ein ausgewachsenes Krokodil).

Natürlich könnt Ihr auch Eure eigenen Handschuhe verwenden. Solltet dann aber darauf achten, dass Ihr diese regelmäßig entsprechend reinigt.

Immer voll tanken

Tankt so selten wie möglich. Wir wollen Tankstellen nicht künstlich zum diabolischen Krisengebiet erklären. Das wäre nun wirklich übertrieben. Doch mit jedem Kontakt zur Außenwelt weniger, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass das Corona-Virus übertragen wird. Das gilt für die Tankstelle gleichermaßen wie das für den Supermarkt gilt (wer in naher Zukunft plant, in den Supermarkt zu gehen, um eine einzelne Tomate zu kaufen; auch dazu würden wir nicht raten).

Wie lassen sich die Besuche an der Tankstelle reduzieren?

Je voller der Tank, umso länger dauert es, bis Ihr wieder tanken müsst. Diese Erkenntnis ist nun wirklich nicht nobelpreisverdächtig, hat zurzeit aber eine ganz andere Bedeutung. Darum: immer voll Tanken. In den nächsten Wochen sollte außerdem nicht der Preis ausschlaggebend sein, dass Ihr die Tankstelle besucht, sondern ein leerer Tank.

Tankt antizyklisch

Das Auto wird in den nächsten Wochen beinahe ausschließlich dazu genutzt werden, um in die Arbeit und wieder zurück zu fahren. Analog dazu wird auch der Andrang an den Tankstellen morgens und am frühen Abend am größten sein. Idealerweise meidet ihr diese Uhrzeiten. Achtet dabei auch auf die Öffnungszeiten. Diese könnten sich in den nächsten Wochen (tendenziell eher zu Euren Gunsten) ändern. Tankstellen sind Teil der Grundversorgung und bleiben deshalb auf jeden Fall geöffnet.

Und nur der Vollständigkeit wegen, weil uns dazu bereits erst Fake-Meldung untergekommen sind. ES DROHEN KEINE ENGPÄSSE VON BENZIN UND DIESEL, weshalb niemand über Hamsterkäufe an der Tankstelle nachdenken muss.

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